Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe holt den Großteil der Heizwärme aus der Außenluft. Aus einer Kilowattstunde Strom werden je nach Anlage und Gebäude drei bis fünf Kilowattstunden Wärme. Entscheidend ist dabei nicht das Gerät allein, sondern wie genau es zu Ihrem Haus passt.
Worauf es dabei ankommt
Ehrliche Vorprüfung
Nicht jedes Gebäude ist ohne Vorarbeiten geeignet. Wir rechnen die Heizlast und sagen Ihnen vor dem Angebot, ob und unter welchen Bedingungen eine Wärmepumpe bei Ihnen sinnvoll läuft.
Auslegung statt Faustformel
Eine zu groß gewählte Wärmepumpe taktet, verschleißt schneller und verbraucht mehr. Wir dimensionieren anhand Ihrer tatsächlichen Heizlast, nicht nach Quadratmeter-Pauschale.
Bestehende Heizkörper prüfen
Eine Fußbodenheizung ist ideal, aber keine Bedingung. Oft reicht der Austausch einzelner Heizkörper, damit die nötige Vorlauftemperatur sinkt. Das prüfen wir raumweise.
Ein System, nicht vier Geräte
Wärmepumpe, Photovoltaik, Speicher und Wallbox arbeiten zusammen. Wir planen die Schnittstellen von Anfang an mit, damit später nichts nachgerüstet werden muss.
Das ist im Leistungsumfang
- Heizlastberechnung nach Gebäude und Dämmstandard
- Prüfung der vorhandenen Heizflächen und Vorlauftemperatur
- Auswahl und Dimensionierung des Geräts
- Aufstellplanung inklusive Schallbetrachtung zur Nachbargrenze
- Hydraulik, Pufferspeicher und Warmwasserbereitung
- Elektroanschluss und Anmeldung beim Netzbetreiber
- Demontage und Entsorgung der Altanlage
- Inbetriebnahme, hydraulischer Abgleich und Einweisung
So läuft es ab
- 01
Vor-Ort-Termin
Wir sehen uns Gebäude, Technikraum und Aufstellort an und nehmen die Daten für die Berechnung auf.
- 02
Berechnung und Konzept
Sie erhalten die Heizlast, den passenden Anlagenvorschlag und eine realistische Verbrauchsprognose.
- 03
Festpreisangebot
Ein Angebot mit klarem Leistungsumfang — inklusive der Nebenarbeiten, die häufig vergessen werden.
- 04
Installation
Montage, Anschluss und Inbetriebnahme durch unser Team, in der Regel innerhalb weniger Tage.
- 05
Einregulierung
Nach dem Einbau stellen wir die Heizkurve ein und machen den hydraulischen Abgleich.
Häufige Fragen zu Wärmepumpe
Funktioniert eine Wärmepumpe auch bei Minusgraden?
Ja. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten bis etwa minus 20 Grad Außentemperatur. Die Leistungszahl sinkt an sehr kalten Tagen, deshalb wird die Anlage auf den Auslegungsfall Ihrer Region gerechnet. Ein elektrischer Heizstab dient nur als Reserve für wenige Extremtage.
Brauche ich zwingend eine Fußbodenheizung?
Nein. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur, nicht die Art der Heizfläche. Viele Bestandsgebäude kommen mit ausreichend großen Heizkörpern auf 45 bis 55 Grad — das genügt. Wir prüfen raumweise, ob und wo ein Austausch nötig ist.
Wie laut ist eine Wärmepumpe?
Außeneinheiten liegen üblicherweise zwischen 35 und 50 Dezibel in einigen Metern Abstand, viele Geräte haben zusätzlich einen leiseren Nachtmodus. Wichtiger als der Datenblattwert ist der Aufstellort: Wir betrachten die Schallausbreitung zur Nachbargrenze bereits in der Planung.
Was kostet eine Wärmepumpe?
Die Spanne ist groß, weil Heizlast, Warmwasserbedarf, Heizflächen und die Arbeiten am Bestand stark variieren. Seriös lässt sich das erst nach dem Vor-Ort-Termin sagen — deshalb bekommen Sie von uns kein Pauschalangebot am Telefon, sondern eine gerechnete Grundlage.
Passt oft dazu
Die Komponenten arbeiten zusammen — deshalb lohnt es sich, sie gemeinsam zu planen.
Wir schauen uns Ihr Haus an und rechnen, was tatsächlich sinnvoll ist.