Photovoltaik
Eine Photovoltaikanlage rechnet sich vor allem über den Strom, den Sie selbst verbrauchen. Deshalb planen wir nicht die maximal mögliche Anlage, sondern die, die zu Ihrem Verbrauchsprofil passt — besonders dann, wenn Wärmepumpe oder Elektroauto dazukommen.
Worauf es dabei ankommt
Auch ohne Süddach sinnvoll
Eine Ost-West-Anlage liefert über den Tag verteilt gleichmäßiger Strom — morgens und abends, also genau dann, wenn im Haushalt am meisten verbraucht wird.
Verbrauch zuerst, dann Anlagengröße
Wir schauen auf Ihre Jahresabrechnung und darauf, was künftig dazukommt. Erst daraus ergibt sich die sinnvolle Modulzahl — nicht umgekehrt.
Dach vorher geprüft
Statik, Eindeckung, Alter und Verschattung entscheiden über Montageart und Ertrag. Diese Prüfung gehört vor das Angebot, nicht auf die Baustelle.
Anmeldung inklusive
Netzbetreiber und Marktstammdatenregister übernehmen wir. Sie unterschreiben, um den Papierkram kümmern wir uns.
Das ist im Leistungsumfang
- Dach- und Verschattungsanalyse
- Auslegung nach tatsächlichem und künftigem Verbrauch
- Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsprognose
- Montagesystem passend zur Eindeckung
- Wechselrichter, Verkabelung und Zählerschrank
- Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister
- Inbetriebnahme und Einweisung ins Monitoring
So läuft es ab
- 01
Dachcheck
Aufmaß, Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Zustand der Eindeckung.
- 02
Auslegung
Modulbelegung und Wechselrichter passend zu Verbrauch und Dachfläche.
- 03
Prognose
Sie sehen erwarteten Ertrag, Eigenverbrauchsanteil und Amortisation.
- 04
Montage
Aufbau des Montagesystems, Module, Wechselrichter und Elektroanschluss.
- 05
Anmeldung und Start
Netzanmeldung, Zählerwechsel, Inbetriebnahme und Monitoring-Einweisung.
Häufige Fragen zu Photovoltaik
Lohnt sich Photovoltaik auch ohne Süddach?
In den meisten Fällen ja. Ost-West-Anlagen erzeugen morgens und abends Strom und passen dadurch oft besser zum Verbrauch eines Haushalts als eine reine Südanlage mit Mittagsspitze. Der Jahresertrag liegt typischerweise etwa 10 bis 20 Prozent unter einem optimal ausgerichteten Süddach.
Wie groß sollte die Anlage sein?
Als Orientierung gilt: etwa ein Kilowatt-Peak pro 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Kommen Wärmepumpe oder E-Auto dazu, steigt der Bedarf deutlich. Wir rechnen mit Ihrem realen Verbrauch statt mit Pauschalwerten.
Hält mein Dach die Anlage aus?
Module und Unterkonstruktion wiegen rund 15 bis 25 Kilogramm pro Quadratmeter. Das trägt die überwiegende Zahl der Dachstühle problemlos. Bei älteren Gebäuden ziehen wir eine statische Beurteilung hinzu, bevor montiert wird.
Was passiert bei einem Stromausfall?
Eine Standardanlage schaltet sich bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab. Wenn Sie bei Ausfall weiter Strom nutzen möchten, braucht es einen Speicher mit Notstrom- oder Ersatzstromfunktion. Das planen wir auf Wunsch von vornherein mit ein.
Passt oft dazu
Die Komponenten arbeiten zusammen — deshalb lohnt es sich, sie gemeinsam zu planen.
Wir schauen uns Ihr Haus an und rechnen, was tatsächlich sinnvoll ist.